Andreu Carulla x Mobles 114

Each summer, Mobles 114 entrusts to an artist, designer, photographer or illustrator to design the artwork of our summer greetings. In 2019, Andreu Carulla collaborated with us.

Carulla supports Mediterranean culture (including the noise of crickets, olive trees, pines by the sea or the smell of rosemary and lavender). A Mediterranean atmosphere made of water and sunshine, with children playing on the beach, that has strongly inspired Andreu in its work.

In everything that Carulla works there is a defense of the near, of the local that becomes universal. An attitude of respects towards nature, traditional craftsmanship, mixed with advanced technology. This proximity also connects with the ideas of primitiveness and intuitiveness.

Children’s games have a great influence on his work. One example is the Wild Ware Jurassic Cutlery inspired by the dinosaurs his child used to play with during lunchtime.

Or the Plat Facetat designed for the Celler de Can Roca that starts from a flat plate that you can transform with your hands to give it multiple shapes. A game, in short.

The projects of the designer all come from a spontaneous background: everything that surrounds him can be of influence. With his imagination, he always ends up transforming its creations into honest and beautiful objects.

Andreu Carulla founded his studio in Banyoles in 2006. His work is based on the recovery of traditional and industrial materials. He is committed to always promote the Mediterranean territory and culture. A contagious enthusiasm makes his projects spontaneous and well thought.

Two years ago, Andreu invited us to collaborate on a furnishing project for the Helsinki Design Week, designed together with Mikko Laakkonen for the residence of the Spanish Embassy in Helsinki. From this collaboration came out a collection of tables and stools made of wood, clay, and cork. Natural materials that belong to both Nordic and Mediterranean tradition.

 

Totem by Martín Azúa

 

Durch das Spiel der statischen Ruhe eines Totems, der wippenden Bewegung eines Stehaufmännchens und der Perkussion eines Mörsers hat Martín Azúa dieses „stabile/mobile“ (aus dem Werk von Alexander Calder gestohlenes Wort): Totem

 

Nach jahrelanger intensiver Zusammenarbeit mit Azúa wussten wir von Mobles 114, dass dieser baskische Designer die ideale Person war, um dieses Stück zu entworfen. Dieser anerkannte Künstler besitzt die erstaunliche Fähigkeit, die Materialien, mit denen er arbeitet, in einzigartige Objekte zu verwandeln, durch welche die Formen und die Natur in die Bereiche eindringen, die sie enthalten.

 

Totem wurde in Auftrag gegeben, um in einer der Tría Regale am Messestand auf der Fachmesse Salone del Mobile 2019 in Mailand ausgestellt zu werden. Es handelt sich um eine limitierte Edition, die aus amerikanischem Nussbaumholz gefertigt wurde.

Es ist allerdings nicht zum ersten Mal, dass Azúa ein Kunststück in diesem Stil entwirft. Im Laufe seiner Karriere ist der Designer dasselbe Konzept immer und wieder überarbeitet und hat verschiedene Versionen von Mörsern und Totems kreiert.

Es wäre interessant, diese Art von Obsession die der Künstler für diese Art von Skulpturen hat, weiter zu erforschen und herauszufinden, warum er er immer wieder zur Gestaltung derartiger Objekte zurückkehrt.

Für die Gestaltung des Totems hat Azúa eine aus drei unterschiedlichen Modellen bestehende Kollektion geschaffen, die sowohl eine dekorative als auch eine funktionale Funktion haben: Die Objekte können sowohl als Mörser zum Mahlen von Gewürzen, Pigmenten, Gemüse oder Samen verwendet werden.

Es ist nicht zum ersten Mal, das Martín Azúa für Mobles 114 arbeitet. In den letzten Jahren hat dieser in Barcelona lebende Designer mehrmals für den Katalog der Marke gearbeitet und z. B. den Hocker Luco oder den Stuhl Rambla entworfen.

Als Verteidiger des Kunsthandwerks interessiert sich Azúa für die Arbeit mit verschiedenen Materialien, wobei er stets die Merkmale und Texturen respektiert, um deren Ursprung zu betonen.

Azúa bewahrt in seinen Werken stets das Wunderbare des Natürlichen und hebt dabei seine Eigenschaften, Entwicklung und Merkmale hervor. Mit seinen Designs gelingt es dem Künstler ein Stück Natur in städtische Umgebungen zu bringen, in denen der Großteil von uns lebt.

Seine Arbeit charakterisiert sich durch die Eingliederung von Experimenten in den Designprozess, wobei er oftmals mit Kunsthandwerkern oder Herstellern zusammenarbeitet und soziale Reflexion und Respekt gegenüber der kunsthandwerklichen Kultur in seinen Werken fordert. Weil „das Kunsthandwerk eine stetige Suche nach Qualität“ ist und dies spiegelt sich in sämtlichen, vom Künstler vorgenommenen Arbeiten wider.

Die Werke des baskischen Künstlers umfassen verschiedene Kategorien: er hat eindeutig Objekte aus den Bereichen Mobiliar und Beleuchtung sowie Objekte mit einer eindeutig identifizierbaren Persönlichkeit entworfen. Eine eigene Sprache, die sich sowohl in seinen funktionaleren Designs als auch in den Designs von abstrakteren Objekten voller Poesie widerspiegeln und stets auch einen feinen Sinn von Humor wiedergeben.

Seit dem Jahr 2007 gehört sein Projekt „Basic House“ zur permanenten Ausstellung im MOMA in New York. Zudem befinden sich auch verschiedene Kunststücke von diesem Künstler im Museo del Diseño von Barcelona sowie in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen.

 

Martin Azúa wurde für seine Werke u. a. mit den folgenden Preisen ausgezeichnet: Premio Ciudad de Barcelona 2000, Premio Delta de Plata 2007, Premio FAD de Arquitectura / Efímeros 2008, Premio Design Plus 2009, Premio Interiorismo Plus 2009, Premio AD, bester Designer des Jahres 2010, Premio Delta de Plata 2011 / und Premio a la Mejor Trayectoria Nacional der Zeitschrift Interiores 2015.